Zeittafel zur Geschichte und Entwicklung
der St. Irmengard-Schule(n)

1930 1940 1950 1960
1970 1980 1990 2000
       

 

23.12.1926 

Der Gemeinderat von Partenkirchen beschließt einstimmig, das Vorhaben der Armen Schulschwestern, eine Mädchenmittelschule zu errichten, zu unterstützen; die Gemeinde verpflichtet sich, trotz der angespanntenFinanzlage einen Zuschuss bis zu 15.000 Reichsmark zu leisten.
 

12.08.1929

 

 

 

 

Grundsteinlegung zum Schulhaus- und Institutsneubau der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau »im Auftrage und mit der Vollmacht Sr. Eminenz des Herrn Kardinals und Erzbischofs Michael von Faulhaber durch den Spiritual des vorgenannten Ordens Msgr. Dr. theol. Rudolf Gerg, Päpstlicher Geh. Kämmerer zu Ehren des Dreieinigen Gottes und der Ordenspatrone, der Allerseligsten Jungfrau Maria, des heiligen Augustinus und Petrus Forerius, sowie der heiligen Irmgardis von Chiemsee und Clara von Assisi als Schutzheiligen des Hauses und der weiblichen Jugend unter der Beteiligung zahlreicher Mitglieder des Ordens, Vertreter der Gemeinden des Werdenfelser Landes Partenkirchen und Garmisch, der Bauleute und anderer geladener Gäste«(aus der Urkunde, die im Grundstein eingemauert wurde)»... das große Erlebnis für uns und für den Ort Partenkirchen war allein, dass es nunmehr überhaupt eine Schule für Mädchen gab und wir diese besuchen durften und konnten. Für heutige Begriffe ging alles sehr bescheiden zu, und trotzdem kamen wir uns reich beschenkt und auserwählt vor« (Maria Kroenauer, geb. Ludwig, eingetreten 1930).
 

30.04.1930

Erster Schultag für 40 Schülerinnen der 1. Klasse und 14 Schülerinnen der 2. Klasse der Höheren Mädchenschule in zwei Räumen der Villa Königsthai (später »Villa Klara« genannt), weil das Schulgebäude noch nicht fertiggestellt war. Die Leitung der Schule wird Sr. M. Gabriele Fries (1930 - 1937) übertragen.
 

30.08.1930

Einweihung der Schule mit »Irmengardis - Institut« durch Kardinal Michael von Faulhaber in Anwesenheit der kirchlichen Vertreter aus Garmisch und Partenkirchen und der Umgebung, der Bürgermeister beider Orte mit den Gemeinderäten, des Landrats, der Behördenvertreter und vieler Gäste. Drei Tage der »offenen Tür« überzeugten alle Besucher, dass hier eine der schönsten und modernsten Internatsschulen im damaligen Deutschland geschaffen worden war. - Sie erhielt den Titel: Höhere Mädchenschule mit Erziehungsinstitut der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in Garmisch-Partenkirchen. Im Heim konnten 100 interne Schülerinnen aufgenommen werden.

1932

Umbenennung der Höheren Mädchenschulen mit Beginn des Schuljahres 1932/33 in Lyzeum.

1933

Eröffnung der Haustöchterschule (dreiklassige Mädchenmittelschule), einer Schule mit kaufmännischer und hauswirtschaftlicher Ausrichtung; die Abschlusszeugnisse durften mit dem Vermerk der »Mittleren Reife« versehen werden.

Dez. 1937 

Für den Nationalsozialismus ist die Vereinheitlichung des Schulwesens ein wichtiges Mittel zur Erreichung seiner Ziele. Hauptform der höheren Schule wird die »Deutsche Oberschule«. 

April 1938 

 

68 Höhere Schulen mit Bekenntnischarakter, darunter auch das Lyzeum, erhielten die Mitteilung, dass für sie kein Bedürfnis anerkannt werden könne; sie seien mit Ablauf des Schuljahres 1937/38 zu schließen, d.h. Schule und Internat mussten »stufenweise abgebaut werden«. 

1938/39 

Mit Beginn dieses Schuljahres durfte keine erste Klasse mehr gebildet werden, die übrigen dürfen nach dem bisherigen Lehrplan hinausgeführt werden, jedoch unter Leitung »eines vom Staatsminister für Unterricht und Kultus ausgewählten Erziehers«, dem auch die Leitung des Internats zu übertragen sei. Die Direktorin, Sr. M. Alipia Kapser, die erst seit Beginn des Schuljahres das Lyzeum leitete, wird abgesetzt. An ihre Stelle trat als Direktor Dr. Karl Wildstarke, der von der staatl. Knaben-Oberschule in Partenkirchen an das Lyzeum abgeordnet wurde. Religionsunterricht und die allmorgendliche Messe in der Hauskapelle werden verboten. 

April 1939 

Die Gemeinde erhält die Weisung, das Lyzeum als gemeindliche Anstalt (Mädchenoberschule) weiterzuführen und durch Kauf- oder Mietvertrag das klösterliche Schulgebäude in ihren Besitz zu bringen.
Der couragierten Haltung der im Ort sehr angesehenen Oberin und Heimleiterin, Sr. M. Dilecta Emmerich (1930 bis 1939), ist es zu verdanken, dass die Übernahme durch die Gemeinde hinausgezögert werden konnte. 

1940 

»Noch unterrichten fast ausschließlich Schwestern. Viele gute Erinnerungen habe ich an dieses Jahr: ans Zuschauen bei Eiskunstlauf und Eishockey, an eine Wanktour,... an Erfolge im Turnunterricht, an Theaterspiel und Rundlauf in der Turnhalle, an vorlesende Schwestern am Krankenbett, an Feste und Prozessionen. Dass Krieg war, merkten wir am Essen, am Sockenstricken für Soldaten ...«(Gertraud v. Trauwitz, geb. Schmalzl). 

1940-1943 

Abbau der Haustöchterschule.  

08.04.1941 

Ein Schreiben des Bürgermeisters übermittelt den Schwestern den Inhalt der Ministerialentschließung vom 8.3.41 über die Schließung der Kloster- und Konfessionsschulen. Der Schließung der Schuten hat die Schließung der Schülerheime zu folgen. Träger der Ersatzschulen und -schulheime kann nur die Gemeinde sein. 
 

Juli 1941 

Mit Ende des Schuljahres 1940/41 müssen die letzten klösterlichen Lehrkräfte nach kaum 11 jähriger Tätigkeit ihre Lehr- und Erziehungstätigkeit beenden. Sie werden von der Provinzleitung anderweitig eingesetzt. Oberin M. Rodriguez Prechtl erreicht in den Vertragsverhandlungen, dass die Gebäude nicht verkauft werden mussten, sondern mit Ausnahme der Kapelle von der Gemeinde angemietet wurden.  

01.09.1941 

Die Gemeinde übernimmt auf der Basis eines Mietvertrages die Schulräume samt Einrichtung. Sogar der religiöse Wandschmuck in den Schulräumen durfte bleiben. Im Internat wurde eine Schwester für die Krankenpflege eingesetzt; der Orden übernimmt weiterhin die wirtschaftliche Versorgung von Schule und Heim.  

1943 

Erste Abiturprüfung, die von den Schülerinnen der 8. Klasse abgelegt wird. 

10.10.1944 

Die Schule wird von der Heeresleitung auf Grund des »Reichsleistungsgesetzes« beschlagnahmt und als Lazarett eingerichtet (Foto)

14.10.1944 

 

Schule und Heim werden geschlossen; die Schülerinnen gehen zunächst für zwei Wochen in Ferien. Das Gebäude dient fortan bis August 1945 als Lazarett, die Schülerinnen werden in der Volksschule Partenkirchen unterrichtet, und zwar abwechselnd mit den Volksschülern eine Woche vormittags, eine Woche nachmittags. Als auch die Volksschule in ein Lazarett umgewandelt wird, findet der Unterricht in der »Oberschule für Knaben« statt. 

01.11.1944 

Eröffnung des in aller Eile eingerichteten Lazaretts; auch 43 Schulschwestern arbeiten in der Verwaltung, als Hilfskräfte in Küche und Haus und als Pflegerinnen.  

05.12.1944 

Die ersten 24 Verwundeten werden ins Lazarett eingeliefert. Bis zum Sommer 1945 werden 1.318 Soldaten gepflegt und 1.940 Operationen durchgeführt. 

April 1945 

 

Das Lyzeum beherbergt insgesamt 600 Personen, darunter 460 Verwundete. Der Speicher des Schulhauses diente inzwischen ferner als Notquartier für lettische Flüchtlinge, denen man in Ermangelung von Kleidung den Fundus der Theatergarderobe zur Verfügung stellte. 

29.04.1945 

Einmarsch der Amerikaner. Wenige Tage danach wird der bis 1933 amtierende Bürgermeister, Herr Schütte, von den Amerikanern wieder in sein Amt eingesetzt. Er bittet die Schwestern, die Schule wieder zu übernehmen und das Schülerinnenheim wieder zu eröffnen. 

August 1945 

Der amerikanische Kommandant verfügt über die Räumung des Lazaretts und bewirkt bei der amerikanischen Militärregierung in Frankfurt die Genehmigung für die Wiederaufnahme des Unterrichts. Gut drei Monate werden benötigt, um das Haus vom Keller bis zum Speicher instand zusetzen und wieder für Unterrichtszwecke einzurichten. Auch ohne Presse verbreitete sich die Bekanntgabe der Wiedereröffnung. Beinahe doppelt so viele Schulerinnen als die Schule 1941 gezählt hatte, kamen zur Einschreibung. Für die vorhandenen 125 Plätze im Schülerinnenheim gingen 700 Anfragen und Gesuche um Aufnahme ein. 

Okt. 1945 

Ende des Monats erteilen das amerikanische Hauptquartier und das Kultusministerium in München die Genehmigung zum Unterrichtsbeginn. 

08.11.1945 

Die St.-Irmengard-Schule nimmt als erste höhere Schule in Bayern den Unterrichtsbetrieb wieder auf.  »Heute begann der Unterricht für die vier unteren Klassen der Mädchenoberschule und die 1. Klasse der Mädchenmittelschule. Mit großer Freude und viel Vertrauen kommen die Kinder wieder zu uns Schwestern «

12.11.1945 

Unterrichtsbeginn für die Oberstufe.Der Andrang der Schülerinnen war so stark, dass wir nicht wussten, wie wir Platz schaffen sollten. Ich führte damals eine 6. (nach heutiger Zählung: 10.) Klasse mit 62 Schülerinnen. Der Lerneifer war groß, keinerlei Disziplinschwierigkeiten, die Leute wollten weiterkommen (Sr. M. Seraphika Lukas, 1986)

13.11.1945 

Feierliche Eröffnung des Schuljahres mit einem Gottesdienst im ungeheizten Turnsaal, dem auch Landrat und Bürgermeister sowie die Geistlichkeit des Doppel-Ortes beiwohnten. 

Winter 1945 

Kohlen waren Mangelware. Das Thermometer zeigte in den Klassenräumen oft nur 10° C. Es gab 14 Tage Kohleferien. 

17.06.1946 

 

Beginn der Reifeprüfung für sechs Schülerinnen der achtklassigen Oberschule. Die Teilnahme war freiwillig, die übrigen Schülerinnen legten die Prüfung erst im Juni 1947 ab. Auch für die 3. Klasse der Haustöchterschule konnte bereits eine Abschlussprüfung durchgeführt werden. 

Sept. 1946 

Mit Beginn des Schuljahres 1946/47 erhält die Schule im Zuge einer Umbenennung aller Höheren Lehranstalten den Namen »Oberrealschule« mit mathematisch-naturwissenschaftlicher Ausbildungsrichtung. 

Januar 1947 

Beginn der Schulspeisung durch die amerikanische Besatzungsmacht: Von den 505 Schülerinnen der Mädchenoberrealschute und den 198 Schülerinnen der Mädchenmittelschule bezogen 500 diese Schulspeisung; sie war für manche Schülerinnen die einzige gehaltvolle Mahlzeit des Tages. 

Juni 1947 

Erste Abschlussprüfung an der Mädchenmittelschule. 

1950 

Mittelschule und Oberrealschule leiden unter Raumnot. Wegen der stetig steigenden Zahl von Schülerinnen ist Schichtunterricht unvermeidlich: »Der Abteilungsunterricht vormittags und nachmittags Ist nicht nur sehr anstrengend, sondern gefährdet auch sehr die Disziplin, die bei der heutigen Jugend ohnehin kaum bekannt ist« (Hauschronik 1950). 

August 1950 

 

Durch den Ausbau des Speichers im Schulhaus können sechs zusätzliche Klassenzimmer (heute: Zimmer 302-313) geschaffen und am 6. November bezogen werden. 

Sept. 1951 

Die 9. Klasse am Gymnasium, welche zu Beginn des Krieges abgebaut worden war, wird wieder eingeführt. Ein neusprachlicher Zweig kommt hinzu: das »Realgymnasium«. 

Juli 1955 

 

Die St. Irmengard-Schule feiert ihr 25jähriges Bestehen mit Dankgottesdienst, Gedenkfeier im festlich geschmückten Kursaal und zahlreichen Aktivitäten. 

1958 

Sr. AIipia Kapser, die hochverehrte erste Direktorin (1937-1939 und 1945-1958), stirbt. Sr. M. Alicia Blattenberger leitet bis 1960 die Schule. 

1958/59 

Caritative Tätigkeiten von Seiten des Ordens prägten das Leben und Bild der Schule seit ihrem Bestehen. An außerschulischen Aktivitäten kommen z.B. ein Erste-Hilfe-Kurs des Malteser-Hilfsdienstes, ein Tanzkurs und ein Kurs über »Die Hauptregeln des internationalen Anstandes« hinzu. 

Sept. 1960 

Im Schuljahr 1960/61 wird die am 7.12.1959 beschlossene Reform der Oberstufe wirksam. Es haben vier Klassen Schichtunterricht, vier Klassen sind sogenannte Wanderklassen. Jeder Nebenraum war belegt; Fachunterricht wurde großenteils in den Klassenzimmern erteilt. Die Turnhalle war für größere Klassen zu klein, für die Zahl der Turnstunden nicht ausreichend. Die Direktorin Sr. Dr. M. Liobgid Ziegler (seit 01.09.1960 im Amt) plant daher einen Erweiterungsbau. 

01.08.1964 

Neue Lehrpläne lösen die alten Stoffpläne vom 14.1.1952 ab. 

09.09.1964 

Die Bekanntmachung vom 16.1.1964 für den Neuaufbau des höheren Schulwesens wird wirksam. 

17.03.1965 

Mit dem Abbruch des Turnsaals, der dem Erweiterungsbau weichen muß, wird begonnen. Noch vor Weihnachten kann das Richtfest gefeiert werden. 

01.09.1965 

 

 

Mit Beginn des Schuljahres 1965/66 wird gemäß dem Hamburger Abkommen vom 28.10.1964 die alte Zählung der Klassen 1 bis 9 aufgegeben und durch die Zählung von 5 bis 13 ersetzt. Gleichzeitig wird die Bezeichnung »Oberrealschule« ersetzt durch »Neusprachliches und mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium«. Aus der »Mittelschule« wird die »Realschule«. 

Juli 1966 

Das Mauerwerk zum Altbau wird durchbrochen. Als der Baulärm unerträglich wurde, mussten die Schülerinnen mit Genehmigung des Ministeriums eine Woche früher in die Ferien entlassen werden. Obendrein wurden diese sogar noch um 14 Tage verlängert, weil die neuen Klassen- und Fachräume nicht rechtzeitig fertig gestellt waren. Auch nach Schulbeginn gingen die Arbeiten weiter. 

März 1967 

Endlich stehen auch die beiden Turnsäle zur Verfügung. 

16.04.1967 

Musikalische Matinee zugunsten der Schule in den Turnsälen. 

03.05.1967 

 

Der Neubau erhält die kirchliche Weihe: Feierlicher Gottesdienst und Festakt in den Turnsälen. Durch den Erweiterungsbau sind acht neue Klassenzimmer, zwölf Fach- und fünfzehn Verwaltungs- und Nebenräume sowie zwei Turnsäle geschaffen worden. Auf Antrag des Direktorats wird die Schule durch das Kultusministerium umbenannt in »St. Irmengard-Schule«. 

Sept. 1967 

Mit Beginn des Schuljahres 1967/68 wird die mathematisch-naturwissenschaftliche Ausbildungsrichtung ersetzt durch die sozialwissenschaftliche Ausbildungsrichtung. 

Aug. 1968 

Zum ersten Mal erscheint ein gedruckter Jahresbericht (Umfang: 35 Seiten). 

Sept. 1968 

Ab Schuljahr 1968/69 wird die Schülermitverwaltung umgewandelt in Schülermitverantwortung; außerdem wird das Schulforum eingeführt. 

29.01.1969 

Die deutsch-amerikanische Schülerin Eileen Zillner der Klasse 9b des Gymnasiums wird bei den Deutschen Eiskunstlaufmeisterschaften in Köln Deutsche Meisterin. 

Sept. 1969 

Im Schuljahr 1969/70 werden die 758 Schülerinnen von 50 Lehrkräften unterrichtet. 

1970/71 

Mit dem Schuljahr 1970/71 beginnt der Schüleraustausch mit Frankreich (Pont l' Abbe d'Arnoult) für das Gymnasium. 

Sept. 1972 

Im Zusammenhang mit dem Kollegstufenversuch erscheinen die ersten Curricularen Lehrpläne (CuLp). 

Sept. 1974 

Mit dem Schuljahr 1974/75 tritt die neue Allgemeine Schulordnung (ASCHO) mit den Ergänzenden Bestimmungen für die Gymnasien in Bayern (EBASCHOG) bzw. (EBASCHOR) für die Realschulen in Kraft. 

18.03.1975

Das Erzb. Ordinariat stellt den Antrag an das Bayer. Staatsministerium für Unterricht und Kultus, die St. Irmengard-Schule übernehmen und weiterführen zu dürfen.

15.07.1975

Mit dem Schuljahr 1974/75 endet die Ära der Schulschwestern. Personalnot zwingt die Provinzleitung, die noch an der Schule tätigen Schwestern allmählich zurückzuziehen. Die Direktorin, Sr. Dr. M. Liobgid Ziegler, spricht den Wunsch aus:  „Möge das Kollegium unter der kirchlichen Leitung, durch neue Lehrkräfte erweitert und verjüngt, mit Gottes Gnade segensreich wirken für das Wohl der Jugend! Die Schulschwestern bleiben ihrer Schule mit allen guten Wünschen auch in der Zukunft verbunden.“ Die St. Irmengard-Schule der Armen Schulschwestern wird zur St. Irmengard-Schule der Erzdiözese München und Freising.

15.10.1975

Die Übernahme wird in einem Festakt durch Weihbischof Franz X. Schwarzenböck offiziell vollzogen. 

Juli 1976

 

 

Ernst Widenhorn, der neue Direktor der St. Irmengard-Schule der Erzdiözese München und Freising, kann dankbar feststellen, dass »die Gründungsabsicht (weiterführende Schulausbildung für die Mädchen des Werdenfelser Landes) und das geistige Fundament der Schule (Bildung und Erziehung aus christlicher Weltsicht) unverändert fortbestehen« (Jahresbericht 1975/76). 

24.07.1976

Julius Kardinal Döpfner stirbt. Mit ihm verliert die Schule ihren »zweiten Begründer« sowie einen Freund und Gönner. Durch sein Ja war nicht nur die Übernahme der Schule in die Trägerschaft der Erzdiözese München und Freising erfolgt, es konnte auch ein umfassender Um- und Ausbau in Angriff genommen werden.

Sept. 1976

In der Realschule wird durch die musisch-soziale Ausbildungsrichtung das Unterrichtsangebot erweitert. 

Die St. Irmengard-Schule besuchen über 1.000 Schülerinnen.

Frau Anneliese Hallmann wird von OStD Widenhorn mit dem Aufbau des Tagesheims (Hausaufgabenbetreuung) für die Schülerinnen des Gymnasiums beauftragt

Sept. 1977

Im Schuljahr 1977/78 wird am Gymnasium die Kollegstufe eingeführt. Für die 12. Jahrgangsstufe beginnt die Kursphase. Erste Kollegstufenbetreuerin wird StDin i. Pr. Albertine Hofmann.
Der Fachbereich Biologie/Chemie wird ausgebaut: Neue Fach-, Vorbereitungs- und Sammlungsräume entstehen.

Juli 1978

Die Schülerinnen der 13. Klassen legen zum letzten Mal die Abiturprüfung in der herkömmlichen Form ab.

21.11.1978

Erzbischof Josef Kardinal Ratzinger besucht in Begleitung der Weihbischöfe Heinrich Graf von Soden-Fraunhofen und Franz X. Schwarzenböck, des Generalvikars und seines Stellvertreters, des Direktors der Erzb. Finanzkammer, des Leiters des Schulreferats l, Prälat Dr. Hubert Fischer, und mehrerer Referenten die Schule. Kardinal Ratzingers Eintrag in die Schulchronik lautet: »Auf unserem Besuch der St. Irmengard-Schule haben wir mit Freuden eine Schule erleben können, in der wirkliche Bildung geschieht an Verstand und Herz, Geist und Leib. Möge diese katholische Institution im alten bischöflichen Werdenfelser Land weiter gedeihen als Pflanzstätte christlichen Geistes.« Direktor Widenhorn urteilt über diesen »Arbeitsbesuch«: »Man hat sich zu gegenseitiger Genugtuung mit offenkundiger Wertschätzung kennen gelernt und festgestellt, das die St. Irmengard-Schule Einsatz und Aufwand wert ist« (Jahresbericht 1978/79).

Juli 1979

Der Schulabschluss der ersten »Kollegstufengeneration« gab dem Schuljahr 1978/79 ein besonderes Gepräge. Zum ersten Mal verlassen auch Absolventinnen des sozial-musischen Zweiges die Realschule.

Sept. 1979

Auch Schülerinnen der Realschule besuchen mit Beginn des Schuljahres 1979/80 das Tagesheim.

Juli 1980

Frau Konrektorin i. Pr. Margarethe Spiegl und die über zwei Jahrzehnte tätige Sekretärin, Frau Irma Wiedemann, die beide den Charakter und Wert der Schule wesentlich mitgeprägt haben, treten in den wohlverdienten Ruhestand.

Sept. 1980

In der Realschule wird das Unterrichtsangebot durch die math.-techn. Ausbildungsrichtung erweitert.

Okt. 1980

Das 50Jährige Bestehen - davon 45 Jahre in der Trägerschaft der Armen Schulschwestern, die das Internat noch in ihrer Obhut haben, und 5 Jahre in der Trägerschaft der Erzdiözese München und Freising - wird am 24.10. mit einem Kammerkonzert und anschließendem Beisammensein (Wiedersehensfeier) im Festsaal Werdenfels (Kongreßzentrum) sowie am 25.10. mit einem Pontifikalgottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Partenkirchen, einem Festakt im Festsaal Werdenfels und einem »Nachmittag der offenen Tür« in der Schule mit Führungen, Ausstellungen und Schülertheater festlich begangen.

21.01.1982 

Die (Erz-)Bischöfe der sieben bayerischen Diözesen unterzeichnen die Verfassung des Kath. Schulwerks in Bayern.

10.02.1982

Studientag des Lehrerkollegiums in Benediktbeuern zum Thema: »Kann Schule ein Ort zur Lösung von Lern-und Lebensproblemen sein? Wie kann Schule heute den Erziehungsnotstand beheben helfen?"

01.01.1983

Das Bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetz (BayEUG) tritt in Kraft.

23.02.1983

Studientag für das Lehrerkollegium zum Thema: »Unsere Schule, unsere Schülerinnen - unser Dienst, unsere Aufgabe«. 

07.03.1983

Erzbischof Dr. Friedrich Wetter unterzeichnet die Vereinbarung mit dem Freistaat Bayern, die in der Konsequenz bedeutet, dass das Kath. Schulwerk in Bayern ins Leben treten kann.

18.06.1983

Sr. Dr. M. Liobgid Ziegler (Leiterin der St. Irmengard-Schule von 1960 bis 1975) stirbt.

18.07.1983

Erster Spatenstich für den Bau der »Neuen Turnhalle«.

26.09.1983

Grundsteinlegung für die »Neue Turnhalle« durch Regionalbischof Franz X. Schwarzenböck.

Sept. 1983

Das Katholische Schulwerk in Bayern nimmt mit Beginn des Schuljahres 1983/84 seine Arbeit auf. 

19.12.1983

Im Rahmen der Adventsfeier des Lehrerkollegiums werden zwei Geschwister, welche die 5. bzw. 6. Jahrgangsstufe des Gymnasiums besuchen, durch das Sakrament der Taufe in die Heilsgemeinschaft der Kirche aufgenommen. Die anwesenden Lehrkräfte, Ordensfrauen und Schülerinnen erlebten in augenfälliger Weise, wie der sakramentale Ritus der Erwachsenentaufe Wesentliches christlicher Existenz enthüllt.

13.04.1984

Der vorösterliche Gottesdienst in St. Martin erhält einen besonderen Akzent dadurch, dass zum ersten Male sechs Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe des Gymnasiums als Ministrantinnen in neuen liturgischen Gewändern den Altardienst übernehmen und so zeigen, wie die vom 11. Vatikan Eschen Konzil angeregte stärkere Einbeziehung der Frau in den Dienst der Kirche an einer Mädchenschule in kirchlicher Trägerschaft bewusst gemacht werden kann. Dankbar angemerkt werden muss ferner, dass die liturgischen Gewänder der Ministrantinnen von zwei Lehrerinnen entworfen und angefertigt worden waren.

11.07.1984

Feierliche Einweihung der »Neuen Turnhalle« durch Domkapitular Prälat Dr. Friedrich Fahr. Die Einrichtung der »Neuen Turnhalle« wird allen Hallensportarten gerecht; dass Sport-Angebot der St. Irmengard-Schule kann weiter vervollständigt werden.

Die EDV-Einrichtung - St. Irmengard besaß die erste im Landkreis - wird erweitert, so das die Realschule am Modellversuch zur Einführung von Informatik als Wahlpflichtfach teilnehmen kann. Außerdem wird der 2. Maschinenschreibsaal durch den Schulträger mit Typenradschreibmaschinen ausgestattet.

15.02.1984

Studientag des Lehrerkollegiums zum Thema: »Das Selbstverständnis des Lehrers an einer kath. Schule in freier Trägerschaft.«

20.03.1985

Seit 10 Jahren leistet die Schule unter der Verantwortlichkeit der Erzdiözese München und Freising ihren Dienst den Eltern und Töchtern in der Region Garmisch-Partenkirchen. Aus diesem Anlass zelebriert Friedrich Kardinal Wetter einen Festgottesdienst und nimmt am Festakt teil. OStD Widenhorn dankt »für die Übernahme und Erhaltung der Bildungsstätte, für Erhaltung und Vermehrung von Arbeits- und Berufsplätzen für mehr als 70 Lehrkräfte, für allen Aufwand und Einsatz, die Schule auf dem hohen Qualitätsstand zu halten, der allen Anforderungen der sich ständig weiterentwickelnden Erziehungs- und Bildungsaufgaben unserer Zeit gerecht wird... Im wahren Wortsinn passender Grund-Satz bleibt die über dem Internatseingang stehende Inschrift Timor Dei - initium sapientiae - Die Scheu, die Achtung und Beachtung der Botschaft und Lehre Gottes ist Anfang und Grundlage für die dem Menschen gemäße und erreichbare Einsicht und Gescheitheit, mit der er seine Kräfte und seine Welt bewältigen und gestalten kann« (Jahresbericht 1984/85).

1985

Domkapitular Prälat Dr. Hubert Fischer wird vom Amt des Schulreferenten entpflichtet; sein Nachfolger wird Ordinariatsrat Engelbert Siebler. 

Die »Kleine Theatergruppe«, bestehend aus Schülerinnen der 6. Jahrgangsstufe, wird ins Leben gerufen. 

Febr. 1986 

Die langjährige Stellvertreterin, StDin i.K. Agnes Hofmann, die sich in Zusammenarbeit mit dem Elternbeiratsvorsitzenden Dr. Lorenz Schmid maßgeblich für den Fortbestand und die Erhaltung der Schule in ihrer Eigenart eingesetzt hatte, tritt in den Ruhestand. 

12.06.1986

Der Freundeskreis der St. Irmengard-Schule e.V. wird gegründet. 

14.06.1986

 

Die Schule feiert erstmals den Tag ihrer Namenspatronin mit einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, einem »Tag der offenen Tür« mit buntem Veranstaltungsprogramm und dem »St.Irmengard-Ball« im Festsaal Werdenfels.

Sept. 1986

Ordinariatsrat Ernst BlöckI, ein »Mann der Schule", wird Leiter des Schulreferats und damit verantwortlicher Betreuer der St. Irmengard-Schule.

06.07.1987

Die Klasse 9b/G entscheidet sich einstimmig dafür, anstelle der Wanderwoche ein Alpines Praktikum unterhalb der Soiernspitze in der Krinner-Kofler-Hütte durchzuführen. Seitdem gehört das Alpine Praktikum zum festen Bestand des gymnasialen Unterrichtsprogramms.

Juli 1987

Im Souterrain der Schule beginnen die Bauarbeiten für die neue Schulküche. Dank des Einsatzes des rührigen Hausmeisters. Herrn Schillinger, waren die Bauarbeiten zu Beginn des Schuljahres abgeschlossen. 

17.11.1987

Der plötzliche Tod des langjährigen Vorsitzenden des gemeinsamen Elternbeirates der St. Irmengard-Schule, Dr. Lorenz Schmid, löst allseits große Betroffenheit und Anteilnahme aus. 

1987/88

Im Laufe des Schuljahres 1987/88 werden erstmals Bereiche aus der Schulverwaltung in den Personal-Computer übernommen.

21.06.1988

Zum ersten Mal wird in der neu errichteten Schulküche die praktische Prüfung in Hauswirtschaft im Rahmen der Abschlussprüfung durchgeführt für sieben Schülerinnen der Klasse 10e, die Hauswirtschaftskunde als Prüfungsfach in der Wahlpflichtfächergruppe III gewählt hatten.

Juli 1988

Die Jahreszeugnisse werden zum ersten Mal über den Computer ausgestellt.

01. 08.1988

Informationstechnische Grundbildung (ITG) wird verbindlich für alle Schulen eingeführt; damit hat sich der Computer endgültig nach dem Lesen, Schreiben und Rechnen gewissermaßen als 4. Kulturtechnik durchgesetzt.

Okt. 1988

Erstmals führen auch die Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe der Realschule vom 3.-5. im Estergebirge ein Alpines Praktikum durch.

Febr. 1989

Mit dem Besuch der englischen Austauschschüler der Debenham High School (Suffolk) beginnt eine Schulpartnerschaft mit Schüleraustausch.  

Sept. 1989

Unter Betreuung von Lehrkräften engagieren sich Schülerinnen konkret für eine bessere Umwelt aus christlicher Verantwortung durch die Aktion »Mach mit!« für Mülltrennung an der Schule.

01.09.1989

Das Internat St. Irmengard geht in die Trägerschaft der Erzdiözese München und Freising über, weil es wegen des drastischen Rückgangs an Nachwuchskräften von der Kongregation der Armen Schulschwestern nicht mehr weitergeführt werden kann. Die Schwestern hatten über Jahrzehnte hinweg segensreich gewirkt und Tausenden von Mädchen nicht nur einen Heimplatz, sondern eine Heimat geschenkt. Die Heimleitung und Erziehungsaufgabe geht in die Hände von weltlichen Kräften über.

Okt. 1989 Seit diesem Schuljahr sind die St.-Irmengard-Schulen OSP-Stützpunktschulen  (Zeitungsbericht Garmisch-Partenkirchner Tagblatt )

12.01.1990

»Schulprälat« Dr. Hubert Fischer stirbt. 

Febr. 1990

Die Außenstelle Garmisch-Partenkirchen des Olympia-Stützpunkts (OSP) für alpinen Skilauf wird installiert; die Zusammenarbeit mit der Schule beginnt: Talentierte »Skimädchen« stellen eine Bereicherung für die Schule dar.

Juli 1990

Das 60jährige Bestehen ist Anlass zu einem Festprogramm am 13./14. Juli: Festliches Hochamt in der Pfarrkirche von Partenkirchen und Festakt in der Schule sowie »Tag der offenen Tür« mit Ausstellungen, Darbietungen und Begegnungen. 

1990/91

Im Schuljahr 1990/91 werden für die Schülerinnen des Gymnasiums und der Realschule Partnerschulen in England gefunden. Für die Realschule beginnt der Austausch auch mit Frankreich. 

24.04.1991

Studientag des Lehrerkollegiums zum Thema: »Schulprofil heute ~ Pädagogische Überlegungen« (Referent: OStD Dr. Hans Thum, Leiter der Abteilung Gymnasium beim Institut für Schulpädagogik und Bildungsforschung).

08.07.1992

Der Musikpavillon (ein großer Musik- und Veranstaltungssaal mit 188 qm im Obergeschoss und ein Übungs- und Unterrichtsraum im Erdgeschoss mit 74 qm) wird von Prälat Blöckl geweiht und seiner Bestimmung übergeben.

31.08.1992

OStD Ernst Widenhorn tritt mit Ablauf des Schuljahres 1991/92 in den Ruhestand. 

Sept. 1992

 

Gymnasium und Realschule werden organisatorisch selbständig: Die St.-Irmengard-Realschule leitet RSR i. K. Josef Eitzenberger, StD Vinzenz Simon wird neuer Direktor des St.-Irmengard- Gymnasiums. Die Veränderungen in der Organisation der beiden Schulleitungen und verwaltungstechnische Notwendigkeiten führen zu Umbaumaßnahmen im 1. Obergeschoss: Es werden neue Räume für die Schulleitung der Realschule und eine verkehrgünstig gelegene Lehrergarderobe geschaffen. Ferner können mit der Einrichtung der neuen Zentralbibliothek und des mit ihr verbundenen Silentiumraumes zwei wichtige Schritte zur Verbesserung der Arbeitssituation für Schülerinnen und Lehrkräfte getan werden. Im Souterrain entsteht außerdem ein weiterer Saal für den Bereich Kunst, Textilarbeit und Werken.

01.08.1992

Der (neue) Lehrplan für das bayerische Gymnasium tritt mit Beginn des Schuljahres 1992/93 für die Jahrgangsstufen 5-11 in Kraft.

05.05.1993

Am Europatag spricht Staatssekretär Paul Wilhelm vor Schülerinnen der Oberstufe und der 10. Klassen der St.-Irmengard-Schulen zum Thema »Europa eine Chance«.

01.08.1993

Der neue Lehrplan für die Jahrgangsstufe 12 tritt in Kraft. An der Realschule wird das Fach Textverarbeitung eingeführt.

Okt. 1993

Zwei Schülerinnen der 13. Jahrgangsstufe nehmen an der Ideenwerkstatt der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) in Chur/Schweiz teil.

12.10.1993

Den Gottesdienst, den unser Erzbischof, Friedrich Kardinal Wetter, anlässlich seines 40jährigen Priesterjubiläums in seiner Titelkirche Santo Stefane Rotondo feierte, durfte auch eine Delegation aus Schulleitung, Lehrerkollegium, Elternbeirat und 49 Schülerinnen des St.-Irmengard-Gymnasiums miterleben.

10.03.1994

Studientag des Lehrerkollegiums zum Thema: »Wertevermittlung« (Referent: Dr. Wilhelm Albrecht, Leiter des Religionspädagogischen Zentrums in Bayern).

11.05.1994

Auf Anregung des Internationalen Katholischen Büros für Unterricht und Erziehung (OIEC) und der Bischöfl. Kommission für Erziehung und Schule wird erstmals der »Welttag der katholischen Schule« begangen: In der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Partenkirchen findet ein Kirchenkonzert mit Werken von Mozart, Bach und Beethoven statt.

31.07.1994

Das den Schulen bisher angegliederte Internat wird mit dem Ende des Schuljahres 1993/94 geschlossen. Der Schulträger bittet Schulleitungen und Lehrkräfte, den pädagogischen Einsatz an beiden Schulen und im Tagesheim zu verstärken, und gestattet deshalb für eine Übergangszeit von zwei Jahren, in einigen Klassen die vorgegebenen Richtzahlen zur Klassenbildung zu unterschreiten. 

Aug. 1994

Die Räume im 1. Obergeschoss des Internats werden dank der Kompetenz und unermüdlichen Einsatzfreudigkeit der Hausmeister (der Herren Schillinger und Sträub) zum »Kollegstufentrakt« umgestaltet (Unterrichts- und Aufenthaltsräume für die Kollegiatinnen sowie Büro der Kollegstufenbetreuer), Räume im 2. Obergeschoss werden für das Tagesheim (Hausaufgabenbetreuung) eingerichtet. 

01.08.1994 

Der neue Lehrplan für die bayerische Realschule tritt für die Jahrgangsstufen 7 und 8 in Kraft. Der neue Lehrplan für die Jahrgangsstufe 13 des Gymnasiums tritt in Kraft. 

11.10.1994

Erzbischof Lawrence Patrick Henry von Kapstadt besuchte zum Weltmissionstag den Kreisort und sprach in den St.-Irmengard-Schulen über die Situation in Südafrika.

01.01.1995

Die Abt. IV des Katholischen Schulreferates übernimmt die Betreuung der diözesaneigenen Schulen.

15.02.1995

In der ehemaligen Pforte des Internats wird ein Dritte-Welt-Laden eröffnet.

 

Zum ersten Mal verbringen im März bzw. Mai die Schülerinnen der 5. Jahrgangsstufe des Gymnasiums drei Tage im Landschulheim Rothmühle in Königsdorf und berichten begeistert von aufregenden, eindrucksvollen und abwechslungsreichen Unterrichtstagen außerhalb der Schule.

15.07.1995

Das »Projekt« zu Person, Werk und Fortwirken des Naturforschers Ernst Haeckel am St.-Irmengard-Tag hat den inneren Zusammenhang der einzelnen Unterrichtsfächer anschaulich werden lassen und über den Unterricht hinausweisende Denkanstöße vermittelt.

01.08.1995

Der neue Lehrplan für die bayerische Realschute tritt für die 9. und 10. Jahrgangsstufe in Kraft.
 

21.10.1995

Anlässlich des 65jährigen Bestehens und der 20jährigen Trägerschaft durch die Erzdiözese München und Freising findet nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche »Maria Himmelfahrt« ein Festakt in der Schule statt.

Mai 1999

Zerstörung der Kellerräume und der Turnhallen durch das Pflingsthochwasser (Hochwasser Fotos)

29.11.2001

Einweihung der nach dem Hochwasser wieder hergestellten Räume durch Herrn Domdekan Prälat Ernst Blöckl

21.-28.07.2005

75-Jahr-Feier  Programm Festwoche   Programm Festakt    Dreigroschenoper (Fotos Frank Stefani)

27.03.2006 St.-Irmengard-Gymnasium wird mit dem Jugendsozialpreis vom Lions-Club ausgezeichnet (Garmisch-Partenkirchner-Tagblatt)
7. April 2006 Besuch aus Georgien an der St.-Irmengard-Realschule   (Garmisch-Partenkirchner-Tagblatt vom 07.04.2006)
24.07.2006 40 Jahre Unterricht an St.-Irmengard-Realschule Abschied von Konrektorin Gudrun Weinmann (Garmisch-Partenkirchner Tagblatt)
31. Juli 2010 Verabschiedung nach 100 Dienstjahren (Garmisch-Partenkirchner Tagblatt)
  Ehrungen Dr. Auguste-Schaedel-Dantscher "Nicht nur gute Noten zählen"  (Garmisch-Partenkirchner Tagblatt)
18.12.2010 "Rezepte zum 80jährigen Jubiläum" - Zum Jubiläum der St.-Irmengard-Schulen entstand "Irmis Kochbuch" (Kreisbote)
13.01.2011 Nicht nur Erinnerung, auch "Herzensschatz" (Tagblatt)